„Du musst lösungsorientiert denken“, wurde mir immer wieder eingetrichtert! Was das bedeutet und welche Folgen es haben kann, problemorientiert zu denken, hat mir niemand erklärt. Es ist wie bei allem anderen: Der Bereich, den man fokussiert, wird zum Fachbereich. Entweder übe ich Lösungen oder …
Übung im Problemdenken führt dazu, dass man überall nur Schwierigkeiten sieht und sich um alles Sorgen macht.
Hier gibt es entweder verschließende Aussagen oder öffnende Fragen.
Eine Aussage wie ... „Ich würd ja gern, aber ich kann ja nicht, weil …“
wirft den Blick auf Probleme und blendet eventuelle Lösungen aus.
liefert direkt einen Grund und schließt den Gedankengang ab.
Will ich wirklich ein Experte in Ausreden sein?
Eine Frage wie ... „Ich würd ja gern, wie könnt ich denn …?“
wirft den Blick auf Lösungen, die trotz des Problems zum Ergebnis führen.
öffnet die Suche nach Lösungen und lenkt den Fokus auf Möglichkeiten.
In welche Denkweise steckst du deine Energie?
Muss ich jedes Problem wirklich lösen?
Als ich mein Fernstudium in Angriff nehmen wollte, begann ich, nur Hindernisse zu sehen.
Was war da wohl mein Fachbereich?
Bis ich eines Tages den Fachbereich wechselte und damit begann, nicht die Hindernisse, sondern das Ergebnis (mein Studium) in den Fokus zu rücken. Plötzlich tauchten überall Wege auf, um die Hindernisse zu umgehen, anstatt bei ihnen zu verharren oder diese anzupassen.
Ist daher der Begriff „ergebnisorientiert“ nicht treffender?
Was dazu nötig ist, ist lediglich eine Änderung der Perspektive. Statt bei den Problemen zu verharren, müssen wir darüber nachdenken, welche Alternativen wir haben, um trotz dieser unser Ziel zu erreichen.
Viele Wege führen nach Rom!