Ein kleines Selbstexperiment zum Mitmachen: Erkenne jetzt den massiven Einfluss der Fokussierung auf deine Weltsicht und deine tägliche Wahrnehmung.
Wir glauben oft, wir würden die Welt objektiv sehen, wie sie ist. Die Wahrheit ist: Dein Fokus erschafft deine Realität. Alles, was du erlebst, ist das Ergebnis eines Filters, den du – meist unbewusst – selbst gesetzt hast.
Merkst du was? Wahrscheinlich fällt dir kaum etwas Blaues ein. Nicht, weil keine blauen Dinge da waren, sondern weil dein Gehirn sie aktiv gelöscht hat.
Fokus bedeutet nämlich immer auch, alles andere konsequent auszublenden.
Dieses Prinzip lässt sich eins zu eins auf deinen Alltag übertragen. Wenn du den ganzen Tag mit der „roten Brille“ durch dein Leben läufst und nach Fehlern, Ungerechtigkeiten oder Bestätigungen für dein Pech suchst, wirst du genau das finden. Du wirst die „blauen“ Chancen, die Glücksmomente und die Lösungen nicht sehen – selbst wenn sie dir direkt vor der Nase stehen.
Nimm die Brille ab oder setze einen anderen Filter auf, bevor du entscheidest, dass die Welt hässlich ist.
Es ist kein „spiritueller Hokuspokus“, sondern reine Neuropsychologie:
Überlege dir gut, worauf du deinen Fokus legst. Er wird unweigerlich zu deinem Weltbild. Wenn du dich ständig fragst, warum alles schiefläuft, liefert dir dein Gehirn eine Liste mit Gründen. Wenn du dich fragst, wie du den nächsten Schritt schaffst, liefert es dir den Weg.
Hack Your Life: Hör auf, die Welt für deine schlechte Laune verantwortlich zu machen. Ändere deinen Suchauftrag, und die Welt um dich herum wird sich verändern – einfach, weil du sie endlich wieder ganz siehst.