Hört auf, alles zu zerdenken und bis ins kleinste Detail zu planen. Es ist nichts weiter als eine elegante Form der Prokrastination.
Wir lieben es, uns in komplexen Plänen zu verlieren. Wir malen uns Schritt 47 aus, bevor wir überhaupt die Schuhe für Schritt 1 angebunden haben.
Nach jedem einzelnen Schritt sind sowieso Anpassungen notwendig.
Damit ist das Planen über den nächsten Schritt hinaus absolut sinnlos. Es raubt dir die Energie, die du für die eigentliche Umsetzung brauchst.
Umsetzung schlägt Planung. Immer. Fang jetzt an. Hier ist der radikale Leitfaden, um vom Wunsch zur Wirklichkeit zu kommen.
Hier scheitern die meisten: Sie versuchen, den ganzen Weg zu sehen. Ich sage dir: Wähle den angenehmsten Weg, damit du auch durchhältst. Und dann kommt der wichtigste „Hack“: Plane NUR den ersten Schritt. Vergiss die Schritte 2 bis 100 – sie lähmen dich nur. Was ist die eine Sache, die du in den nächsten 24 Stunden tun kannst? Denke lächerlich klein.
Sobald du den ersten Schritt gemacht hast, zählt nur noch die Umsetzung. Tu es einfach. Jetzt.
Danach kommt der entscheidende Realitäts-Check:
Das ist kein Scheitern, das ist Lernen. Genau deshalb ist Vorab-Planung sinnlos: Du kannst die Erfahrung des ersten Schrittes nicht am Schreibtisch simulieren.
Damit du nicht nach drei Tagen wieder aufhörst, brauchst du Systeme:
Wenn du das nächste Mal merkst, wie du eine Excel-Tabelle für dein 5-Jahres-Projekt erstellst, ohne den ersten Handschlag getan zu haben: Hör auf damit. Definiere die Richtung. Plane den nächsten Schritt.
Und dann:
Fang verdammt noch mal an.